Nachtrag zu unserem Deutschlandaufenthalt

Da ich so beschäftigt war mit Urlaub machen, habe ich über die letzten paar Wochen nicht wirklich Zeit gehabt meinen Blog zu pflegen und euch etwas zu lesen zu geben.

Das hole ich hiermit nach:

Am 12. Juli ging es Richtung Heimat. Wir waren sehr aufgeregt und freuten uns riesig

Unser Urlaub in Deutschland war fantastisch! Es hat so viel Spaß gemacht, alle wiederzusehen und all die Dinge zu tun, die wir so vermissen hier, wie z. B. Feuer machen mit der Family

oder bei schlechtem Wetter im Wintergarten vor dem Ofen zu sitzen, ausgerüstet mit einem guten Glas Rotwein.

Zeit mit der Familie verbringen! Das ist das Wichtigste!

Wir hatten viel Spaß meine jüngste Nichte Amelie und meinen jüngsten Neffen Moritz vom Kindergarten abzuholen

Und bei der Gelegenheit kann ein großer Cousin auch mal erklären für was diese alten Kästen an manchen Hauswänden hängen. (Zum großen Leid der Mutter, die es bis jetzt geschafft hatte, ihre Kinder über Jahre hinweg an diesem ominösen Kasten vorbeizuführen).

Mittags wurde dann das Lego und Playmobil aus dem Speicher befreit und aufgebaut

Moritz hat uns übrigends dieses wunderschöne riesige Willkommensplakat gemalt, das diesen Blogbeitrag schmückt.

Gleich am ersten Abend zuhause musste auch etwas ganz wichtiges erledigt werden von Julian: Kroketten (gibts nicht in Kanada) essen bei Karin in der schönen Aussicht! Was hat er die vermisst:

Was uns ebenfalls sehr gefreut hat, war, dass wir pünktlich zum Brüderschaftsfest in Aschaffenburg waren und das ganze Wochenende wieder mit Essen, Trinken und guter Musik verbringen konnten.

Julian hatte wieder Dienst am Getränkestand, was ihm immer viel Spaß bringt.

(Ganz ehrlich – niemand hat ihn gezwungen!)

Nach dem Brüderschaftsfest ging es dann zu einem Kurzbesuch in den schönen Harz zu seinem Vater.

Dort gab es (leider bei miesem Wetter) die längste Stahlhängebrücke der Welt zu bewundern und zu überqueren. Sehr wackelige Angelegenheit. Nicht für Jedermann /-frau.

Nach diesem Kurztrip ging es auch schon fast wieder zu unserem nächsten Reiseziel: Die schöne Ostsee!

Von dem Gedanken, dass wir dorthin mit dem Bus fahren war Julian nur wenig begeistert. Aber siehe da:

Am Schluss hat er die Zeit doch sehr genossen mit seiner Oma!

Die Fahrt war nicht so lange wie erwartet und sogar recht schön.

Hamburg Hafen mit seinen enorm monströsen Containerschiffen ist einfach atemberaubend!

Angekommen an unserem Ziel Groß Wittensee hat es uns auch gleich zum Wasser verschlagen und Julian sogar ins Wasser. Respekt!

Wunderschöne Aufnahmen:

Jeden Abend haben uns Julians Oma und Opa – die ganz in der Nähe wohnen – zum Abendessen besucht, was wirklich sehr schön war, da wir so ein wenig Zeit miteinander verbringen konnten.

Julian und seine 2 Omas

Ebenfalls kamen uns auch meine Paten Gine und Peter besuchen. Es war wunderbar!

Alle zusammen sind wir dann zu einem Ausflug auf eine der vielen Halligen in der Nordsee gefahren. Großes Abenteuer! Wunderschön!

Nach einer ganzen Stunde auf dem Schiff haben wir die Hallig Hooge erreicht.

Und da es zu der Zeit schüttete wie aus Eimern, sind wir vom Boot aus direkt in eine Pferdekutsche “gehüpft”, die uns dann bequem über die Insel transportierte. Julian durfte auch gleich Kutscher spielen.

Was für wunderschöne Pferde:

Auch der Blick vom Kutscherbock aus war – nachdem der Regen sich gelegt hatte – wunderbar:

Das Wetter wurde besser und besser und wir sind per Fuß weiter über diese wunderschöne Landschaft. Die Fotomotive waren endlos:

Auf unser Fahrt zurück konnten wir auch beim Fischfang zuschauen. Innerhalb von Minuten gab es eine ordentliche Beute im Netz:

Riesige Meeresbewohner hautnah:

Quality Time sagt man auf englisch, wenn man seine Zeit mit Menschen verbringt, die einem viel bedeuten:

Einen dieser Tage am Großwittener See haben Papa, ich und Julian auch mal ohne einen Ausflug verbracht. Für was ist man schließlich an einem so schönen Fleck Erde, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, ihn zu genießen:

Aber Kanada scheint uns überall hin zu verfolgen. Die kanadischen Wildgänse scheinen uns bis in den Norden Deutschlands gefolgt zu sein.

Zurück im schönen Mespelbrunn haben wir dann unsere Tage ausgefüllt mit schönen Momenten mit wichtigen Menschen

Als wäre ich nie weg gewesen. Gute Freunde bleiben einem für immer erhalten.

Julian hat noch einige Unterrichtsstunden bei Opa absolviert

leider nur mit geringem Erfolg!

Es gab noch einen gemeinsamen Ausflug mit Oma,

Erdbeeren naschen mit der süßen Amelie,

lustige Erinnerungen an den Urlaub im Urlaub,

Spaziergänge am Schloss Johannisburg (für mich das Schönste aller Schlösser),

und natürlich Spaziergänge um und in Mespelbrunn

(der Einzige, der sich immer ins kalte Wasser wagt….)

und viele schöne Abende mit der Familie bevor es wieder zurück in unsere neue Wahlheimat ging…

 

6 Gedanken zu „Nachtrag zu unserem Deutschlandaufenthalt“

  1. Tolle Bilder (wie immer;-) und super viel erlebt!
    Der ganze Urlaub gefühlt eine Quality time:)
    Ich schaue immer wieder gerne in deinem Blog vorbei.
    Keep the Spirit!

  2. War wirklich sehr schön euch endlich mal wiederzusehen.
    Schade nur, dass ich so wenig Zeit mit und für euch hatte!

    Der Blog ist wirklich sehr gelungen und ich freue mich auf den nächsten Beitrag.

    Liebe Grüße

    Norbert

    1. Es war wirklich sehr schön!
      Und es ist doch immer zu wenig Zeit.

      Außerdem hast du ja wohl genug um die Ohren.
      Wird ja jetzt weniger und ihr könnt euer wundervolles neues Heim genießen.

      Liebe Grüße

      Marion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.