Auf in ein neues Jahr – Auf in neue Abenteuer

Prost Neujahr an euch alle! Wir hoffen, ihr habt es gut angefangen und seid gut reingerutscht.

Wir kamen letzte Nacht sehr spaet bzw. frueh nach Hause von meines Bruders Hausparty mit vielen tollen Freunden, leckerem Essen und lustigen Spielen sodass die Zeit bis Mitternacht im Nu verging.

Aber lasst mich zuerst ein paar Bilder von unserem Weihnachtsfest zeigen. Die Spatzenfamilie war bei uns zum Weihnachtsessen und es war ein wunderschoener Abend.

Am Tag zuvor hab ich angefangen alles zu schmuecken, wie die Profis das Rotkraut fuer das Weihnachstessen ueber Nacht in Rotwein und Gewuerze einzulegen und den Tisch zu decken. Die Rouladen hat Martin gemacht und mitgebracht. Dazu gab es natuerlich auch Kloesse und Sosse sowie Reis und – was hier an Weihnachten nicht fehlen darf – Rosenkohl. Ich hab meinen auf indisch gemacht mit Kreuzkuemmel, Kurkuma und Korianderkraut. Anders wuerde mich niemand dazu bekommen Rosenkohl zu essen. Genausowenig wie Martin. Wer – wie wir – Rosenkohl nicht ausstehen kann, dem lege ich dieses Rezept ans Herz. Soooo gut!!

Da es hier in Kanada – wie auch in Amerika – erst am ersten Weihnachtstag am Morgen die Geschenke gibt, war dieses Abendessen nicht so wie in Deutschland wo die Kinder ungeduldig auf ihrem Stuhl hin- und herrutschen, weil sie es nicht abwarten koennen, bis alle Erwachsene mit dem Essen fertig sind und es ans Geschenke auspacken geht. Aber Kinder sind eben Kinder. So hatten wir um Punkt Mitternacht die Kinder zurueck im Wohnzimmer, die meinten, dass es jetzt doch quasi Weihnachtsmorgen ist. Und da wir keine Rabeneltern sind….

Was da wohl felliges drin steckt?

Ein Schaffellteppich. Den hat sich Julian fuer sein Zimmer gewuenscht. Dann gab es noch Geld fuer alle Kinder. Das ist momentan so ziemlich das Einzigste, was man auf der Wunschliste liest. Sie wollen alle fuer etwas groesseres ansparen. Ist ja eine tolle Sache und eine gute Entscheidung.

Von Martin und Syprine haben  Julian und ich Gutscheine fuers “Tubing” auf dem Mount Norquay in Banff bekommen. Davon hatte ich mal einen Beitrag gepostet. Sooooooo viel Spass!!!! Ich liebe es! Und freue mich schon so drauf nochmal “tuben” (ist das ein Wort?) zu gehen!

Alle Spatzen und Marxens wuenschen euch einen guten Start ins neue Jahre. Auf dass es voll ist mit tollen neuen Abenteuern, Gesundheit, Spass und einfach der puren Lust das Leben zu geniessen.

Nach Weihnachten war dann auch Zeit fuer Dinge, die man unterm Jahr irgendwie nur wenig bis gar nicht macht. Zum Beispiel puzzeln. Ich liebe es zu puzzeln. Besonders im Winter.

Da kann es einen schon mal packen. Und wenn ich ein Puzzle anfange, dann kann ich so schnell nicht wieder aufhoeren. Um 8 Uhr abends angefangen und hier seht ihr es um 00:30. Julian kann es nicht verstehen, warum man so viele Stunden damit verbringt zu puzzeln. Er fragte mich, was ich mit dem Puzzle mache, wenn ich es fertig habe und als ich ihm geantwortet habe, dass es dann wieder zurueck in die Box kommt haette ich am liebsten ein Foto von seinem Gesichtsausdruck gemacht. Er denkt ich bin total verrueckt. Haha.

Auch habe ich mal Zeit gehabt, um ein paar Rezepte von Zuhause zu machen. Hier selbstgemachte “Nutella” mit frischen Haselnuessen. Schmeckt so gut!

Ansonsten habe ich aber auch gleich wieder das Arbeiten angefangen. Am 2. Tag nach Weihnachten hatten wir ein fast magisches “weiches” Licht in Calgary. Sah toll aus:

An dem Tag durfte ich den alten 7er BMW von meinem Boss fahren. So ein tolles Auto!!!! Einfach schoen.

(wenn es auch nicht meine erste Wahl waere bei Schnee und Eis)

Die Einfahrt zu meiner Arbeitsstelle, an der ich montags immer bin, ist einfach so fotogen. Egal bei welchem Wetter.

Leider musste ganz kurz nach Weihnachten auch mein Baum schon gehen. Wie mir so oft schon Anfang Dezember gesagt wurde, war der Baum staubtrocken bis Weihnachten. Naja. Genossen haben wir ihn trotzdem. Den ganzen Dezember lang.

Mit einem wunderschoenen Sonnenaufgang wurde ich an meinem letzten Arbeitstag von 2018 begruesst:

Silvester haben wir – wie schon gesagt – mit einer grossen Party bei Martin und Syprine daheim gefeiert. Tristan hatte sich viele tolle Spiele fuer uns Erwachsene ausgedacht und hat uns damit gut unterhalten. Es war sehr lustig.

Auf gehts zusammen ins neue Jahr:

Widerspenstige Teenager, die einem ueber den Kopf wachsen sind nur ganz schwer auf die Backe zu kuessen

Deshalb gibt es auch kein einziges scharfes Bild 🙂

Alles alles Gute an jeden Einzelnen von euch fuer das kommende Jahr. Ich wuensche uns allen, dass wir gesund bleiben und wir von Sorgen verschont bleiben. Und bitte bitte lass es ein neues Visa regnen!

Davon gibt es leider naemlich immer noch nichts neues zu berichten.

Toi toi toi 2019

und viele Gruesse aus dem schoenen Kanada

2 Gedanken zu „Auf in ein neues Jahr – Auf in neue Abenteuer“

  1. Wie schön, dass du uns an eurem Leben teilhaben lässt.in Deutschland, auch in Ostfriesland, sind endlich Minustemperaturen eingekehrt. Wir freuen uns auf ein bisschen Rauhreif, knackige Kälte (der Hafen ist schon ein bisschen zugefroren) und Wintersonne. Jetzt ist es hier 10 Uhr und ich sitze noch beim Frühstück. Morgens nicht mehr um 8 Uhr bei der Arbeit zu sein, genieße ich sehr. Trotzdem habe ich nicht weniger zu tun. Alle geben Arbeit ab nach dem Motto “Oh, Regina geht auf Rente. Super, dann kannst du das….. ja wieder übernehmen.” Ich glaube, ich muss mich dagegen mal wehren. Allerdings gehe ich jetzt wieder singen. Das habe ich die letzten 15 Jahre nicht mehr gemacht, weil mir einfach die Zeit dafür fehlte.
    Mehr Zeit fürs Lesen habe ich auch. Und im ganzen Haus muss wieder mal gründlich aufgeräumt werden.
    Bei uns gibt es heute Sellerie-Kartoffel-Stampf mit Kabeljau und Paprika-Salsa. Danach einen ausgiebigen Winterspaziergang und danach Tee mit Rullekes (Neujahrskuchen = ostfriesische Spezialität) und lesen am warmen Ofen.
    LG
    Regina

    1. Hallo liebe Regina,

      vielen Dank fuer deinen Kommentar-Eintrag! Hab mich sehr darueber gefreut.
      Das klingt ja ganz nach dem normalen Rentnerleben. Ich kenne keinen, der in Rente ging und danach nicht noch mehr zu tun hatte als zuvor! Also sieh dich vor. Geh es langsam an und geniesse es.
      Liebe Gruesse aus dem sonnigen Calgary

      Marion und Julian

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